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PPC – Pay-per-Click Marketing

  • 19. Sept. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Juli

Bei PPC zahlst Du nur, wenn jemand klickt. Das klingt fair und ist es auch – solange der Klick zu jemandem gehört, der wirklich kaufen will. Genau daran scheitern die meisten Kampagnen.

Ein Klick ist kein Kunde. Er ist nur die Rechnung dafür, dass jemand vorbeigeschaut hat.

Wann sich PPC lohnt – und wann nicht

Situation

PPC sinnvoll?

Du bist neu und brauchst schnell Anfragen

Ja

Zeitlich begrenzte Aktion oder Event

Ja

SEO läuft noch nicht

Ja, zur Überbrückung

Deine Landingpage überzeugt nicht

Nein – erst Seite fixen

Du weißt nicht, was ein Kunde wert ist

Nein – erst rechnen

Dauerhafte Sichtbarkeit als einziges Ziel

Nein – dann SEO

So wird Budget verbrannt

PPC ist gnadenlos: Fehler kosten sofort Geld. Die häufigsten:

  • Zu breite Keywords – „Fenster" bringt Leute, die Fensterbilder basteln wollen.

  • Keine ausschließenden Keywords – „kostenlos", „Jobs", „gebraucht" gehören meist raus.

  • Anzeige und Seite passen nicht – wer Preise verspricht, muss Preise zeigen.

  • Kein Tracking – ohne Messung weißt Du nicht, welche Hälfte funktioniert.

  • Einstellen und liegenlassen – Kampagnen brauchen Pflege, sonst laufen sie ins Leere.

Die Landingpage entscheidet

Die beste Anzeige nützt nichts, wenn die Seite dahinter enttäuscht. Wer auf „Fenster in Hannover" klickt und auf Deiner Startseite landet, ist wieder weg.

Regel: Was die Anzeige verspricht, muss die Seite als Erstes zeigen. Gleicher Begriff, gleiches Angebot, ein klarer nächster Schritt.

Was ein Klick kosten darf

  1. Was bringt ein Kunde? Ein Auftrag über 2.000 € verträgt teurere Klicks als einer über 30 €.

  2. Wie viele Anfragen werden Kunden? Wenn jede fünfte Anfrage bucht, brauchst Du fünf.

  3. Wie viele Klicks werden Anfragen? Typisch sind 2–5 %. Rechne konservativ.

  4. Daraus ergibt sich Dein Maximum – alles darüber ist Verlust, egal wie gut die Zahlen aussehen.

Wer diese Rechnung nicht kennt, macht keine Werbung, sondern spendet an Google.

Häufige Fragen zu PPC

Was kostet ein Klick?

Je nach Branche wenige Cent bis über zehn Euro. Umkämpfte Bereiche wie Versicherungen oder Handwerk in Großstädten sind teuer, Nischen günstig. Entscheidend ist nicht der Klickpreis, sondern was am Ende ein Kunde kostet.

Wie viel Budget brauche ich zum Start?

Genug, dass die Kampagne Daten sammeln kann – bei zwei Klicks am Tag lernst Du nichts. Als Faustregel: so viel, dass in vier Wochen mindestens einige Dutzend Klicks zusammenkommen. Sonst optimierst Du im Blindflug.

Google Ads oder Social Ads?

Google erreicht Leute, die aktiv suchen – hohe Kaufabsicht. Social Ads erreichen Leute, die gerade nicht suchen – mehr Reichweite, weniger Absicht. Für konkrete Dienstleistungen ist Google meist der direktere Weg.

Ersetzt PPC die Suchmaschinenoptimierung?

Nein. PPC ist gemietete Sichtbarkeit, SEO ist gebaute. Sobald Du das Budget stoppst, ist PPC weg. Sinnvoll ist beides: PPC überbrückt die Monate, in denen SEO noch nicht greift.

Warum klicken Leute und fragen trotzdem nicht an?

Fast immer liegt es an der Seite, nicht an der Anzeige: zu langsam, unklar, kein sichtbarer nächster Schritt, oder sie hält nicht, was die Anzeige versprochen hat.

Kurz gesagt

PPC ist ein Verstärker, kein Fundament. Wer rechnen kann und eine gute Seite hat, bekommt planbare Anfragen. Wer nicht, bekommt eine teure Rechnung.

Oder direkt: info@hnvr.me · +49 511 12282286

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